Amund Maarud

Amund Mårud kommt im Rahmen des Dark Season Blues 2012 nach Longyearbyen auf Spitzbergen
Amund Maarud
Das Album „Electric“ von Amund Maarud wurde 2011 mit dem Spellemann-Preis ausgezeichnet
Electric (2011)

 

Mit dem Album „Electric“ kehrt Amund Maarud dorthin zurück, wo er nach Meinung vieler hingehört – in den Blues. Das Album markiert zudem Amunds 20-jähriges Jubiläum als Bluesmusiker, nun in einer neuen Version mit einem etwas men, rockigeren Ansatz.

Amund Maarund gewann mit dem Album „Electric“ den Spellemannspris 2011 in der Kategorie Blues.

 

Maarud begann im Alter von sechs Jahren in der Band Maarudkara, zusammen mit seinem Bruder Henrik am Schlagzeug und seinem Vater am Bass. Sie belegten 1997 den zweiten Platz bei NRKs „Talentiaden“ und feierten im Jahr darauf ihr Albumdebüt mit „First Blues“. Später folgte eine Zeit als Jugendmitglied der Hausband im Muddy Waters in Oslo.
„Manche Entscheidungen trifft man, ohne dass sie wirklich zur Debatte stehen. Als ich zehn Jahre alt war, beschloss ich, hauptberuflich Bluesgitarrist zu werden. Das kam mir nicht seltsamer vor, als in jungen Jahren Lkw-Fahrer werden zu wollen“, schreibt Amund in seinen Liner Notes zum Album „Electric“.
Im Jahr 2000 gründete er die Amund Maarud Band, weiterhin mit seinem Bruder Henrik am Schlagzeug und mit Blues im Repertoire. Die Band wurde 2003 für ihr Debütalbum „Ripped, Stripped & Southern Fried“ in der Kategorie Blues/Country für den Spellemann-Preis nominiert und erhielt auch für den Nachfolger „Commotion“ gute Kritiken.Die Band gehörte zu den gefragtesten auf der Live-Bühne, doch nach vielen Jahren als „junge Hoffnungsträger“ der Bluesmusik verkündeten er und sein Bruder 2006 mit The Grand den Wechsel zum Rock.Die Band debütierte 2007 mit einer selbstbetitelten EP und einem Album auf ihrem eigenen Plattenlabel und wurde im selben Jahr für den Alarm-Preis in der Kategorie „Live“ nominiert. In den folgenden zwei Jahren gab die Band eine Vielzahl von Konzerten im In- und Ausland: auf Festivals wie Roskilde, Eurosonic in den Niederlanden, im „Rockpalast“ im deutschen Fernsehen und auf den größten norwegischen Festivals.
„Meine Beziehung zum Blues war zeitweise turbulent, und wir haben uns oft gestritten. Nach 15 Jahren habe ich eine Pause eingelegt und mich mit The Grand der Rockszene zugewandt. Ich musste Dampf ablassen, die Lautstärke aufdrehen und der Verrücktheit freien Lauf lassen“, schreibt Amund.Letztes Jahr kündigte The Grand an, eine Pause einzulegen, um sich auf ihre individuellen Projekte zu konzentrieren, darunter Morudes, ein Blues-Punk-Duo mit seinem Bruder Henrik, sowie das Soloprojekt unter dem Namen Amund Maarud. Die Band besteht in der Regel aus fünf bis sieben Mitgliedern. Das Repertoire umfasst bluesbasierte Musik mit Schwerpunkt auf Amunds Gitarre, und wie üblich ist sein Bruder Henrik am Schlagzeug dabei. Eirik Tovsrud Knutsen von The Grand spielt Klavier, Egil Stemkens den Bass und Bendik Brænne Saxophon, während die siebenköpfige Besetzung durch Peter Marius Gundersen an der Trompete und Hans Foyn Friis an der Posaune vervollständigt wird.
„Viele haben darauf gewartet, dass Amund Maarud ‚zur Vernunft kommt‘ und wieder Blues spielt. Seine Antwort lautet ‚Electric‘, und es swingt wie in den ‚alten Zeiten‘ – und noch ein bisschen mehr“, schreibt Dagbladets Kritiker Øyvind Rønning über das Album „Electric“, dem er die volle Punktzahl auf dem Bewertungsbarometer gibt.Er fährt fort: „Amund ist ‚erwachsen‘ geworden. Er findet es herausfordernd, den Blues ein wenig zu verdrehen und zu verzerren, und darüber sollten wir uns freuen. Ohne solche Musiker wäre der Blues so langweilig, wie viele ihn gerne hätten. Das können wir nicht gebrauchen“, schreibt er.

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