

Mit dem Album „Electric“ kehrt Amund Maarud dorthin zurück, wo er nach Meinung vieler hingehört – in den Blues. Das Album markiert zudem Amunds 20-jähriges Jubiläum als Bluesmusiker, nun in einer neuen Version mit einem etwas me
Amund Maarund gewann mit dem Album „Electric“ den Spellemannspris 2011 in der Kategorie Blues.
Maarud begann im Alter von sechs Jahren in der Band Maarudkara, zusammen mit seinem Bruder Henrik am Schlagzeug und seinem Vater am Bass. Sie belegten 1997 den zweiten Platz bei NRKs „Talentiaden“ und feierten im Jahr darauf ihr Albumdebüt mit „First Blues“. Später folgte eine Zeit als Jugendmitglied der Hausband im Muddy Waters in Oslo.
„Manche Entscheidungen trifft man, ohne dass sie wirklich zur Debatte stehen. Als ich zehn Jahre alt war, beschloss ich, hauptberuflich Bluesgitarrist zu werden. Das kam mir nicht seltsamer vor, als in jungen Jahren Lkw-Fahrer werden zu wollen“, schreibt Amund in seinen Liner Notes zum Album „Electric“.
Im Jahr 2000 gründete er die Amund Maarud Band, weiterhin mit seinem Bruder Henrik am Schlagzeug und mit Blues im Repertoire. Die Band wurde 2003 für ihr Debütalbum „Ripped, Stripped & Southern Fried“ in der Kategorie Blues/Country für den Spellemann-Preis nominiert und erhielt auch für den Nachfolger „Commotion“ gute Kritiken.
„Meine Beziehung zum Blues war zeitweise turbulent, und wir haben uns oft gestritten. Nach 15 Jahren habe ich eine Pause eingelegt und mich mit The Grand der Rockszene zugewandt. Ich musste Dampf ablassen, die Lautstärke aufdrehen und der Verrücktheit freien Lauf lassen“, schreibt Amund.
„Viele haben darauf gewartet, dass Amund Maarud ‚zur Vernunft kommt‘ und wieder Blues spielt. Seine Antwort lautet ‚Electric‘, und es swingt wie in den ‚alten Zeiten‘ – und noch ein bisschen mehr“, schreibt Dagbladets Kritiker Øyvind Rønning über das Album „Electric“, dem er die volle Punktzahl auf dem Bewertungsbarometer gibt.
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