Jan Tore Lauritsen und seine Band, The Buckshot Hunters, gibt es schon seit einer ganzen Generation und noch einiges länger, doch waren sie wohl noch nie so aktuell wie jetzt. Es ist schon eine Weile her, dass die Band beim Dark Season Blues aufgetreten ist, doch in diesem Jahr sind sie sowohl mit einem eigenen Konzert als auch als Begleitband des US-Amerikaners Sugaray Rayford vertreten.
Im vergangenen Jahr feierte die Band ihr 30-jähriges Jubiläum als Plattenkünstler mit dem Album „Still Be Friends“, das nicht nur hervorragende Kritiken erhielt, sondern am 7. Mai in Memphis auch einen Blues Music Award in der Kategorie „Bestes internationales Blues-Album“ gewann. Das Album wurde zudem für einen Spellemann-Preis in der Kategorie Blues nominiert. Das Jubiläum wurde im September letzten Jahres mit einem Konzert in Lillestrøm gefeiert, an dem zahlreiche Gastkünstler teilnahmen.
Die Band wurde 1991 gegründet und veröffentlichte ihr Debütalbum im Jahr 1995, von dem sich 3.000 Exemplare verkauften. Das war für ein Blues-Album zu jener Zeit gar nicht schlecht. Der Nachfolger „My Kind of Blues“ erschien 1999. Und genau das haben J.T. & Co. getan: Sie haben ihre eigene Form des Blues gespielt, nach und nach mit immer mehr Soul-Einflüssen. Vor „Still Be Friends“ veröffentlichten J.T. und die Band „Blue Eyed Soul Vol. 1“ (2018) und „Blue Eyed Soul Vol. 2“ (2020). Lauritsen erhielt 2014 den Notodden-Blues-Preis, und im Jahr darauf belegten er und die Band den dritten Platz bei der European Blues Challenge. Die Band erreichte zudem 2016 das Halbfinale der International Blues Challenge in Memphis.
J.T. Lauritsen & The Buckshot Hunters bestehen neben J.T. (Gesang/Akkordeon/Mundharmonika) aus den Gitarristen Arnfinn Tørrisen und Ian Fredrick Johannessen, Jon Grimsby (Schlagzeug) sowie Morten Nordskaug (Bass).
Im August dieses Jahres wurden sie mit einer Gedenktafel auf dem Blues Walk of Fame in Notodden geehrt.
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